Was ist ein Haarweaving und wie funktioniert es?

 

Das Haarweaving ist für Haarverlängerung und -verdichtung eines der schonendsten Methoden auf dem Markt.


Wie wird es eingearbeitet?
Am Eigenhaar werden sehr feine waagerechte Cornrows entlang der Kopfhaut eingeflochten, an Ihnen werden anschließend sogenannte Echthaartressen eingenäht.
Was sind Cornrows?
Das sind ganz feine Zöpfe, die entlang der Kopfhaut geflochten werden.
Was sind Echthaartressen?
Sie bestehen aus Echthaar, welches oben umgeschlagen und so mit Fäden verwoben wird, dass es nicht aus der Naht fällt. "Haare auf Band" sozusagen.

 

 

Das Hairweaving eignet sich sowohl zur Verdichtung als auch zur optischen
Verlängerung. Eine ideale Möglichkeit, auch strapaziertem Haar zu mehr Volumen und Länge
zu verhelfen. Ein weiterer Vorteil ist, dass dieses Verfahren grundsätzlich für alle Haartypen geeignet ist. Diese Methode hat ihren Ursprung aus Afrika. Man bedenke, dass das Afrohaar das trockenste und brüchigste Haar überhaupt ist! Sie nutzen diese Methode (als Vollkopfweaving, mehr dazu später) um Ihr Eigenhaar zu schützen. Auch "Protective Style" gennant. Beim Wegflechten sind die Eigenhaare geschützt und können in Ruhe weiter wachsen. Es ist somit, entgegen vieler Meinungen, sehr gut geignet für unser europäisches Eigenhaar. Das Eigenhaar wird in keinster Weise beschädigt.

Vorteile gegenüber Extensions (Bondings, einmodelliert oder Kaltmethode (Hülsen)):

Das Eigenhaar wird in keinster Weise beschädigt.
Es wird ohne Hitze, Chemie, Lösungsmittel, Metallhülsen u.ä. gearbeitet.
Der Fall des Haares ist sehr natürlich und einheitlich und kann bis unter das Deckhaar
gearbeitet werden.
Anders als bei einem Extensions-Kontrolltermin, der alle sechs bis acht Wochen wahrgenommen
werden muss, wird das Weaving in der gleichen Zeit wieder hochgesetzt. Manche meiner Kunden tragen das Weaving bis zu drei Monaten, dies empfielt sich nur, bei sehr hohem Pflegeaufwand und regelmäßigem separieren von Tresse zu Eigenhaar sowie peniblem Durchkämmen der Tresse bis zum Ansatz. Eignet sich daher nur für Weaving-Kenner. Allgemein wird hiervon abgeraten!

Durch das Weiterwachsen der Eigenhaare lockert sich das Weaving.
Nach der Tragedauer geht die Entfernung der Tressen ohne hohen Zeitaufwand von statten.
Das integrierte Haar kann in der Regel ebenso behandelt werden, wie natürliches Haar,
d.h.: es kann chemisch (z.B. Färbung) behandelt werden.
Vorraussetzung dafür ist eine gute Haarqualität!
Bei dieser Methode müssen Sie nicht auf alkohol-, silikon-, öl- und schwefelhaltige
Pflegemittel verzichten. Man behandelt es, wie sein Eigenhaar.
Auch das Waschen und Föhnen des Zweithaares geht in der Regel problemlos.
Nach der Eingewöhnung spürt man es fast gar nicht, da es sich der Kopfform ideal angepasst hat.

Es gibt verschiedene Arten und Möglichkeiten das Weaving anzubringen. Zum einen, wie oben erwähnt, als einzeln angebrachte Reihen. Zum anderen besteht die Möglichkeit das Eigenhaar komplett wegzuflechten, dies nennt sich dann "Vollkopfweaving". Dabei wird der gesamte Kopf in einer bestimmten Musterstruktur zu Cornrows verflochten. An diese werden dann wie oben beschrieben die Tressen angebracht. Wenn gewünscht wird ein "Closure Piece", also ein Oberkopfhaarteil mit natürlichem Scheitelpart, angebracht. Wer das nicht möchte, dem wird der Kopf komplett mit Tressen vernäht. Auch kann ein Pony in die Haartressen geschnitten werden.

Allgemein sei gesagt, dass eine Haarverlängerung, egal welcher Methode, immer zeit- und pflegeaufwändiger ist, als die Pflegeroutine der eigenen Haare!
Wer an einer Haarverlängerung lange Freude haben möchte, muss zu dem Mehraufwand bereit sein!

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